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Mund-, Kiefer-, Gesichtstumore

Gutartige, halbgutartige und bösartige Tumoren können im gesamten Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich auftreten. Vorwiegend betroffen ist die Mundhöhle und dort besonders die Zunge, der Mundboden, die Wangen, der Gaumen und/oder angrenzende Strukturen.

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Klassifikation der Tumore

Im Kopf- und Halsbereich können sowohl gutartige als auch bösartige Tumoren vorkommen. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Die Ursache der Entstehung ist in den meisten Fällen unbekannt, doch Forschungsergebnisse zeigen auch, dass es Zusammenhänge zwischen bestimmten Lebensgewohnheiten und bestimmten Krebsarten gibt.  


Weißschwielenkrankheit (Leukoplakie)

Nicht wegwischbare weiße Flecken auf der Schleimhaut werden als Leukoplakie (oder auch Weißschwielenkrankheit) bezeichnet. Die weißen Verfärbungen entstehen durch eine verstärkte Verhornung (Hyperkeratose) der obersten Schicht der Mundschleimhaut. Die Flecken können gefährlich sein, da sie zu Mundhöhlenkrebs führen können. Ein wesentlicher Risikofaktor für diese Erkrankung ist chronischer Tabak- und Alkoholkonsum.


Basalzellkrebs (Basaliom)

Das Basaliom ist der häufigste Tumor unter den Hautkrebsarten. Die höchsten Erkrankungszahlen liegen bei Frauen und Männern im Alter zwischen 50 und 60 Jahren. Das Basaliom wächst langsam über Jahre und Jahrzehnte und kann überall am Körper entstehen. Meistens findet man es allerdings im Kopf- und Halsbereich, das heißt dort, wo die Haut am besten der UV-Strahlung ausgesetzt ist.


Plattenepithelkarzinom

Das Plattenepithelkarzinom gehört wie das Basaliom zu den sogenannten weißen Hauttumoren. Es kommt bei Männern häufiger vor als bei Frauen. Meistens erkranken Menschen am Plattenepithelkarzinom, die älter als 50 Jahre sind. Betroffen sind überwiegend Hautbereiche, die einer intensiven UV-Bestrahlung ausgesetzt wurden.


Malignes Melanom (Schwarzer Hautkrebs)

Der schwarze Hautkrebs tritt heute vielfach bei Menschen im vierten bis fünften Lebensjahrzehnt auf. Melanome können sich aus einem bereits vorhandenen Pigmentmal (Leberfleck/Muttermal) entwickeln, können aber auch einfach neu entstehen. Die meisten Melanome werden zwischen dem 30. und 70. Lebensjahr entdeckt. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Bei Frauen sind Melanome am häufigsten an den Unterschenkeln und Armen, bei Männern am Rücken lokalisiert.


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